12. Verbandsspiel  KSC II - FCG  4:0 (1:0)

Eine Stunde besser aber dennoch verloren


FCG

Schwaiger, Gast, Henk, Weiß, Halili (84. Fischböck), T. Baumgärtner (79. Rodriguez/Vargas), Vargas/Müller, Kremer, P. Diringer (76. Höniges), S. Kaiser, Schiek (84. F. Diringer)
Bank: Morbitzer ETW, F. Diringer, Ködel, Fischböck, Höniges, Rodriguez/Vargas
Tore
1:0 Luibrand (25.), 2:0 Luibrand (61.) 3:0 Fahrenholz (70.), 4:0 Fahrenholz (87.)
Schiedsrichter
 Marcel Göpferich, Bad Schönborn mit den Assistenten Rouven Ettner und Sebastian Reichert



Die klare 4:0 Niederlage im „Kreisderby“ bei der U 23 des KSC drückt nicht den wahren Spielverlauf aus. Die „Streichsbier-Truppe“ war über eine Stunde lang überraschend das bessere Team, versäumte es aber in dieser Phase ein halbes Dutzend glasklarer Torchancen zu verwerten. Außerdem war der Unparteiische kein Freund der Gäste, denn er versagte den „Germanen“ gleich drei Elfmeter. Selbst die KSC-Fans waren überrascht, dass der Schiri bei den beiden unstrittigen Aktionen in der 1. Hälfte nicht auf den Punkt zeigte. Desweiteren wurde eine Notbremse eines KSC-Spielers kurz vor dem Strafraum nur mit „Gelb“ bestraft. Das brisante „Derby“ begann in der 9. Minute nach einem Konter des FCG mit dem ersten nicht geahndeten Elfer, als Philipp Diringer im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Bei einem anschließenden „Knaller“ von Kai Luibrand rettete FC-Torwart Kai Schwaiger mit Bravour. Bei einer Notbremse eines KSC-Spielers in der 17. Minute gegen erneut Philipp Diringer unweit der Strafraumgrenze gab es unverständlicherweise nur „Gelb“. Den effektiven Hausherren gelang in der 23. Minute nach einem Konter über die linke Seite durch Kai Luibrands Heber das überraschende 1:0. Die größte Ausgleichschance vergab in der 34. Minute bei einem schulmäßigen Konter Jonas Gast, der völlig frei das Leder nicht im KSC-Tor unterbringen konnte. Ein hundertprozentiger Elfmeter war in der 42. Minute für den FCG fällig. Abermals Philipp Diringer wurde im Strafraum gefoult und der Unparteiische verlegte den "Tatort“ unverständlicherweise nach  außerhalb. Der Freistoß brachte nichts ein. Mit einem glücklichen 1:0 für den KSC ging es in die Pause.

Nach Wiederanspiel drängten die Gäste mit aller Macht auf den Ausgleich. Allerdings brachte man das Kunststück fertig gleich drei glasklare Chancen nicht in Tore umzumünzen. Zunächst beförderte der mit nach vorne geeilte Jonas Gast in der 49. Minute nach einer Ecke aus Kurzdistanz das Leder freistehend übers Tor und zwei Minuten später rettete der KSC-Torwart bei einem gekonnten Flachschuss von Johannes Weiß aus 14 Metern in höchster Not. Die größte Chance „versiebte“ in der 57. Minute nach einem schnellen Konter über Jonas Gast Daniel Schiek, der alleine auf den KSC-Torwart zuging, aber Nerven zeigte und das Leder nicht ins verlassene Tor brachte. Das Auslassen dieser Chancen rächte sich in der 62. Minute: die erste KSC-Chance im 2. Durchgang brachte prompt durch Kai Luibrand das 2:0. Damit war der Widerstand der Gäste verständlicherweise gebrochen. Zwar roch es nach einem Henk-Foul im Strafraum wieder nach Elfmeter und auch Pechvogel Daniel Schiek scheiterte nochmals am KSC-TWorwart, ehe der nun bessere KSC den „Sack zumachte“. Tim Fahrenholz mit einem Doppelschlag in der 71. und 87. Minute brachte den zweifellos zu hoch ausgefallenen KSC-Sieg vollends nach Hause. Wer weiß wie die Partie geendet hätte, wäre der Unparteiische bei den beiden elfmeterwürdigen Fouls konsequenter gewesen. So stand der FCG trotz einer guten Auswärtsleistung am Ende wieder mit leeren Händen da. Man hofft nun wenn die beiden wichtigen Stammspieler Tim Kappler und Patrick Roedling (Nasenbeinbruch im Ulmer Spiel) wieder fit sind auf mehr Torgefährlichkeit und eine bessere Punkteausbeute.

-ls


Bilder Hansi Sulzbacher


Pressespiegel

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Artikel BNN vom 19.10.2015
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