16. Verbandsspiel  FCG - FC Villingen  0:0

Trotz diverser Tormöglichkeiten nur Remis, aber die "Rote Laterne" konnte abgegeben werden.

FCG

Schwaiger, Henk, Weiß, Halili, Rödling, Ness, Vargas/Müller, Kremer, Höniges (77. Fischböck), S. Kaiser (70. F.Diringer), Schiek

Bank: Morbitzer ETW, Gast, F. Diringer, D. Baumgärtner, Fischböck, Brenner, P.Diringer

FC Villingen
Huljic, Reho, Ovuka, Ceylan, Weißhaar, Jatta, Haibt, Plavci (87. Cristilli), Barg, Serpa (46. Wehrle), Novakovic.

Bank: Beller, Bruno, Wehrle, Chiurazzi, Cristilli, Wagner

Tore: ----

Schiedsrichter:
Andreas Rinderknecht, Rottenburg mit den Assistenten Sebastian Laux und Rico Neidinger.



Nach dem Debakel gegen Ravensburg zeigte die „Augenstein-Truppe“ im Oberligaheimspiel gegen den im unteren Tabellendrittel stehenden FC 08 Villingen, dass sie noch lebt und dem Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben hat. Man überzeugte mit Einsatz und Körpersprache und erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus. Doch der nicht unverdiente Sieg wollte dem aufopfernd kämpfenden Gastgeber-Team einfach nicht gelingen. Immerhin gab man durch das Remis die „Rote Laterne“ an den SC Pfullendorf ab.
Auf Seiten des FCG. setzte der beruflich bedingt einige Zeit fehlende Fabian Ness im Mittelfeld wertvolle Akzente, während die verletzten Tim Kappler und Tim Baumgärtner immer noch fehlten.

Bei stürmischem Wind, der manche Aktionen beeinflusste, ergriffen die Hausherren von Beginn an die Initiative und ließen durch diszipliniertes Verhalten in der Abwehr selten etwas anbrennen. Bereits nach einer Viertelstunde wäre die 1:0 Führung für den FCG. möglich gewesen als nach einem Freistoß von Kapitän Florian Henk Marcel Höniges knapp am Villinger Tor vorbeiköpfte. Drei Minuten später sorgte auf der Gegenseite ein gefährlicher Kopfball für Aufregung in der FCG-Abwehr. Sechs Minuten danach war es erneut Marcel Höniges dessen Kopfball nach einer Schiek-Flanke abermals sein Ziel verfehlte. In der 22. Minute musste FC-TW Kai Schwaiger gegen Gästeakteur Omar Jatta

retten. Eine weitere gute Möglichkeit war beim FCG in der 26. Minute ein schöner Kopfball von Daniel Schiek nach Flanke von Rudy Vargas Müller. In der 42. Minute wurde Torjäger Patrick Roedling im Strafraum gefoult, aber der Elfmeterpfiff blieb aus. Postwendend hatten die Gäste durch den flinken Benedikt Haibt das 0:1 auf dem Fuß. Kurz vor der Pause verpasste Kapitän Florian Henk im Fünfmeterraum aussichtsreich, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Im 2. Durchgang wogte die kampfbetonte Partie 15 Minuten hin und her, ehe in der 61. Minute nach vorausgegangener klarer Abseitsstellung ein Freistoß beinahe zum 0:1 geführt hätte, wäre die sattelfeste FCG-Abwehr nicht rettend zur Stelle gewesen. Danach hatten die Gastgeber, die offenbar unbedingt gewinnen wollten, ihre beste Zeit. Bei einem Freistoß von Kapitän Florian Henk aus 22 Metern rettete Gästetorwart Marijan Huljic in höchster Not (64.). Fünf Minuten danach musste der Gästetorwart einen Freistoß von Sören Kaiser an die Latte lenken. Die sich auf Kontern beschränkenden Gäste besaßen in der 76. Minute durch Nedzad Plavci die dicke Chance zur Führung, der aber aussichtsreich drüber bombte. Beim offenen Schlagabtausch in der Schlussphase musste der Gästekeeper bei einem Distanzschuss von Kapitän Florian Henk auf der Hut sein, der ferner Glück hatte, dass der eingewechselte Tim Fischböck in der 87. Minute nur die Latte traf. Gemessen am Chancenplus wäre eigentlich ein Sieg der Gastgeber verdient gewesen.
Bei der von ER-Vorsitzender Wolfgang Hengst geleiteten Pressekonferenz attestierte Gästecoach Jago Maric seiner Elf kein gutes Spiel, das von vielen Zweikämpfen geprägt war. Obwohl er gewinnen wollte, war er mit dem Remis zufrieden. FCG-Trainer Andreas Augenstein lobte das Engagement und den beherzten Willen seines Teams, das die Köpfe frei bekommen sollte, um auch bei den zukünftigen Spielen nicht chancenlos zu sein. Der Punktgewinn sei, so Augenstein, für ihn ein guter Anfang.
Jetzt gilt es beim Auswärtsspiel beim Kehler FV am kommenden Samstag wieder mit Mut zur Sache zu gehen.

-ls-


Bilder Hansi Sulzbacher


Fotos Manuel Erndwein


Pressespiegel

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Artikel in der BNN vom 16.11.2015
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