18, Verbandsspiel U23  FCG - KIT Sport Club 0:1 (0:0)

Niederlage nach widrigen Umständen im Personalbereich

FCG
Morbitzer, Brekl, T. Kaiser, Bortnikov (30 Jallow), Cohut (32. Suljemani), Rieth, Kremer (57. Hemmelgarn), D. Baumgärtner, Öchsler, Omar, Rösler

Bank: Hemmelgarn, Sulejmani, Jallow

Tor

0:1 Egy (55.)

Rote Karte
T. Kaiser (88.)
Gelb/rote Karte
Rieth (89.)

Schiedsrichter
Kevin Drieschner, VFR Walldorf

 


Am verdienten Sieg des KIT SC gibt es auf Grund der Anzahl von Tormöglichkeiten und der besseren Spielanteile nichts auszusetzten. Trotz einer disziplinierten Mannschaftsleistung, nur im spielerischen Bereich, reichte es dem Team von Trainer Ralf Österle nicht zu einem Punktgewinn.

Verletzungsbedingt mussten schon nach etwas mehr als 30 Minuten Evgeni Bortnikov und Flavius Cohut das Spielfeld verlassen. Als bei Nico Krämer seine alte Adduktorenverletzung wieder aufbrach fiel somit eine weitere "Bank" weg und Sören Hemmelgarn musste einspringen. Fünf Gelbe Karten für den FCG (zwei für KIT SC) sowie Gelb/rot und eine Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung

müssen nicht kommentiert werden.

Kaum Tormöglichkeiten sahen die wenigen Zuschauer in der ersten Spielhälfte. Ein reguläres Tor (aus der Sicht des Verfassers dieser Zeilen) von Omar Sadiq in der 43. Spielminute erkannte der Schiedsrichter wegen evtl. gefährlichen Spiels nicht an. Im Gegenzug konnte Manuel Morbitzer im FCG Tor einen Schuss von Paul Morlock gerade noch zur Ecke abwehren.

Nach der Pause erhöhten die Gäste den Druck und der Führungstreffer von Michael Egy aus kurzer Distanz blieb nicht aus (55.). Weitere Tormöglichkeiten der Gäste wurden eine Beute von Manuel Morbitzer bzw. wurden kläglich vergeben. Der FCG wurde erst gegen Ende des Spiels wieder etwas stärker. Zu mehr als einem erwähnenswerten Kopfball, nicht unbedingt hochkarätig, durch Kevin Öchsler reichte es jedoch nicht. Die beiden Platzverweise in den Schlussminute waren nicht mehr Spielentscheidend. Eine evtl. längere Spielsperre von Mannschaftskapitän Tim Kaiser wird auf Grund der ohnehin schon dünnen Personaldecke schwerer zu verschmerzen sein.
R.H.