34. Verbandsspiel  FCG - Kehler FV  0:3 (0:1)

Mit Rumpfelf „Oberliga-Abschieds-Niederlage“

FCG

Hemmelgarn (TW), Gast, Worg (65. Köhler), Weiß, Rödling, Fischböck (62 Gencboy), Mohamed (82.

Milli), Vargas Müller, Kremer, P. Diringer, Kaiser (89. D. Baumgärtner).

Bank: Schwaiger (ETW), D. Baumgärtner, Gencboy, Milli, Köhler.

Kehler FV
Bleich, Charlety, Göhringer, Recht (51. Zimmerer), Sax, Assenmacher (68. Sepp), Laifer, Herrmann, Halsinger, Kopf, Sert (40. Aras.

Bank: Künstle (ETW). Daeffler, Möhrle, Burgin, Karasahin, Sepp, Zimmerer, Aras

Tore
1:0 Laifer (45+4 Elfm.). 2:0 Sax (74.), 3:0 Sax (89.)

Schiedsrichter
Björn Vielbert, TuS Honau mit den Assistenten Alexander Nipp und Viktor Bauer


Rudy Vargas Müller, unser Dauerbrenner in der Sasion 15/16, 2932 Minuten in 33 Oberliga-Spielen
Rudy Vargas Müller, unser Dauerbrenner in der Sasion 15/16, 2932 Minuten in 33 Oberliga-Spielen

Mit einer Rumpfelf, praktisch dem „letzten Aufgebot“, bestückt fast mit der halben A-Jugend, verabschiedete sich der FCG aus der Oberliga mit einer 0:3 Niederlage gegen den Kehler FV, der trotz des Sieges wahrscheinlich ebenfalls zurück in die Verbandsliga muss. Bei der letzten OL-Pressekonferenz, geleitet von Ex-Ehrenratsvorsitzender Wolfgang Hengst, bezeichnete Gästetrainer Alexander Hassenstein sein Team als die bessere Mannschaft und bedauerte, dass der Abstieg schon früher verspielt worden sei. FCG-Coach Andreas Augenstein betonte, dass im letzten Oberligaspiel man den jungen Spielern die Möglichkeit gab mal „reinzuschnuppern“. Für die kommende Saison in der Verbandsliga, in der auch guter Fußball gespielt werde, sei man gut gerüstet. Der Gastgeber verteidigte in der 1. Hälfte gegen den ständigen Offensivdrang der der Kehler gut, wobei Ex-A-Jgd.-TW. Sören Hemmelgarn in der 10. Minute gegen einen Gästeakteur in höchster Not retten musste. Fünf Minuten später verhinderte Nico Kremer die Gästeführung gegen den einschussbereiten Fabian Herrmann. Trotz des massiven Drucks behielt die FCG-Abwehr kühlen Kopf, wobei man auch Glück hatte, dass bei der größten Gästechance frei vor dem Tor sich zwei Kehler Spieler gegenseitig behinderten. Bei der praktisch einzigen Chance des FCG in der 41. Minute zappelte nach einem Freistoß durch einen Kopfball von Torjäger Patrick Rödling das Leder im Tor, aber das 1:0 zählte leider nicht, weil der „Schütze“ knapp im Abseits stand. Bedingt durch Verletzungen zeigte der Unparteiische zwei Minuten Nachspielzeit an, doch daraus wurden fast vier Minuten. In der aller letzten Aktion brachten sich zwei Gästeakteure im Strafraum unter Beteiligung eines FCG-Spielers gegenseitig zu Fall. Zum Entsetzen der Zuschauer entschied der Schiri auf Strafstoß, den Gäste-Kapitän Kevin Sax zum mehr als schmeichelhaften 0:1 Pausenstand verwandelte.

In der zweiten Hälfte waren die Gäste weiterhin tonangebend, aber es dauerte bis zur 65. Minute bis Fabian Herrmann freistehend aus Kurzdistanz vorbeischoss. Eine dicke Möglichkeit zum 1:1 bot sich in der 70. Minute Sören Kaiser, der aus spitzem Winkel volley verzog. Das vorentscheidende 0:2 besorgte vier Minuten später nach einem Konter der alleine gelassene Kapitän Kevin Sax. Der nicht unverdiente Ehrentreffer blieb dem FCG nach einer tollen Abwehrschlacht versagt, weil in der 79. Minute der eingewechselte Etienne Köhler mit einem fulminanten 18 Meter Schuß an Gäste TW Dominic Bleich scheiterte. Als man in der Schlussphase die Abwehr öffnete, gelang in der 89. Minute  dem besten Gästeakteur, Kapitän Kevin Sax, sein drittes Tor zum 0:3 Endstand. Nach zwei Jahren Oberliga Baden-Württemberg, in denen man viel Erfahrung sammelte und es Höhen und Tiefen gab, wird der FCG nun sein Glück in der Verbandsliga Nordbaden versuchen.

L.S.


Bilder Hansi Sulzbacher