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Bericht E-Jugend

Turniersieg in Spöck - Besser spät als nie, spannender ist es


(BJH/TH) Nachdem die E1 des FC Germania Friedrichstal das Jahr 2017 sowohl mit dem Staffelsieg auf dem Feld als auch in der Halle abschloss, startete sie das jährliche Hallenturnier des FC Germania in Spöck an Heilige Drei Könige mit einem hohen Sieg im ersten Spiel. Es folgte eine verdiente Niederlage gegen starke Neckarauer Gäste, die Jungs wussten, dass nun ein Unentschieden gegen Post Südstadt ausreichen würde, um ins Halbfinale einzuziehen. Scheinbar noch im Ferienmodus erspielten sie sich einen 0:2 - Rückstand, es drohte das frühzeitige Aus beim eigenen Hallenturnier.

Doch da Willensstärke und Glück sich die Waage hielten, gelang ihnen kurz vor Spielende noch der Ausgleich, der ein Spiel gegen die Nachbarn aus Leopoldshafen (dem Sieger aus der anderen Gruppe) um den Einzug ins Finale bedeutete. Bis zur letzten Minute lag die Friedrichstaler Mannschaft 0:1 zurück, zauberte jedoch dann der Spannung wegen das 1:1 aus dem Fuß, damit den Zuschauern ein Neunmeterschießen der besonderen Art geboten werden konnte, denn selbst das ging in die Verlängerung und wurde erst mit dem 8. Schützen für die Friedrichstaler entschieden.  Die Attraktivität des Fußballnachmittages stieg merklich.

Man trifft sich immer zweimal, und so hieß der Gegner im Endspiel erneut Neckarau. Während sich der Zuschauer bei einem wiederholten Rückstand (0:2) fragte, ob das die neue Spieltaktik sei – frei nach dem Motto: die Letzten werden die Ersten sein – versuchte es der Trainer rational jetzt mit einem vorgezogenen Blockwechsel, nachdem zuvor munter durchgewechselt worden war. Das wirkte Wunder, schnell erzielte der frische Block den Ausgleich und brachte die an diesem Tag leiderprobten eigenen Anhänger wieder in Wallung. Natürlich nur kurz, dem Zurückliegen blieb die E1 weiterhin treu, entschied sich aber beim 2:3 - Rückstand zur Feier des Tages besser spät als nie ein sehr gutes Spiel abzuliefern. Tobende Zuschauer sahen ein furioses Finale, am Ende war der 6:3 - Sieg verdient und endlich wurde aus dem Feiertag ein Tag zum Feiern.