FCG - TuS Bilfingen 1:3 (0:1)

Nach mäßiger Leistung verdiente Heimniederlage

FCG

Haumann (TW), Gast (Laschuk 74.), F. Diringer, Weiß, Ritter, Di Giorgio, Roedling, Baumgärtner, Mohamed, Kaiser, Höniges (P. Diringer 74.)

Bank: Yörükoglu, Mendoua Engon, Kremer, P. Diringer, Laschuk, Hemmelgarn (ETW)

Tore

0:1 (43. Svjetlanovic); 1:1 (53. Roedling); 1:2 (73. Svjetlanovic); 1:3 (80. Ertugrul)

Schiedsrichter

Kevin Solert mit seinen Assistenten Moritz Dammer und Tobias Kief


(LS) Der FCG hat offenbar die Osterpause nicht gut verdaut, denn vor heimischer Kulisse bei herrlichem Frühlingswetter kassierte man gegen den abstiegsbedrohten TuS Bilfingen nach folgenschweren Deckungs- und Abspielfehlern und einer mäßigen Leistung eine 1:3 Heimniederlage, die bei Normalform vermeidbar gewesen wäre.

Besonders in der 1. Hälfte bissen sich die Gastgeber bei spielerischen Vorteilen immer wieder die Zähne aus an der sattelfesten „Fünferkette“ der Gäste. Zwar besaßen die Hausherren ein halbes Dutzend guter Chancen, aber die wenigen gefährlichen Konter der Gäste wirkten durchdachter, die ihrerseits durch Murat Ertugril (12.) und Torjäger Celebi (37.) beinahe zum Erfolg kamen. Die mangelnde chancenverwertung durch zweimal Patrick Roedling (7.+41.), sowie Timo Di Giorgio, Jonny Gast (13.), Claudio Ritter (27.) und Kapitän Tim Baumgärtner(42.) sollte sich nachteilig auswirken, denn kurz vor der Pause (43.) faßte sich der sträflich freie Gäste-Spielertrainer Dejan Svetlanovic aus 22 Metern ein Herz und donnerte das Leder flach in die linke Torecke zum 0:1 Pausenstand.

In der 2. Hälfte startete der FCG ein mehr als 20-minütiges Powerplay, rannte sich dabei aber meistens in der Mitte fest, anstatt über außen zu agieren. Natürlich war auch Pech im Spiel, denn Torjäger Patrick Roedling hämmerte aus 14 Metern am verlassenen Tor vorbei (51.). Zwei Minuten später fiel dann der verdiente 1:1 Ausgleich. Zunächst traf Abdelraham Mohamed den Pfosten und den Abpraller netzte Patrick Roedling aus Kurzdistanz ein. In der Folge brannte es einige Male lichterloh im TuS-Strafraum, aber außer einem „Knaller“ von Claudio Ritter (65.), den der TuS-Torwart glänzend parierte,  brachte man nichts Zählbares zuwege. In der Schlußphase leistete sich die „Augenstein-Truppe“ in der Abwehr einige ungewohnte Fehler, die den Gast binnen sechs Minuten auf Siegkurs brachten. Zunächst verwandelte der TuS-Spielertrainer einen berechtigten Foulelfmeter (nach Notbremse) in der 73. Minute und dann gelang Murat Ertugrul bei einem Konter (79.) das 1:3. Wäre in der 85. Minute der eingewechselte Kevin Laschuk aus 8 Metern freistehend nicht am Gästetorwart gescheitert, ein Remis hätte man zumindest noch erreichen können. So blieb es bei einer vermeidbaren Heimniederlage.

Im Spitzenspiel beim Tabellenführer VfR Mannheim am Samstag 14.4. um 15.30 Uhr bedarf es einer besseren und disziplinierteren Leistung um dort nicht leer auszugehen. Zahlreiche Fan-Unterstützung wäre wünschenswert.


Bilder Hans Sulzbacher