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FCG - FV Ravensburg 0:2 (0:1)

Unnötige Dezimierung führte zum Gästesieg

FCG
Haumann (TW), Diringer, Yörükoglu, Goulas (74. Hemmelgarn), Weiß, Ritter (70. Laschuk), Roedling (86. Di Giorgio), Baumgärtner, Kyei, Herzog (86. Arnejo Calvino), Höniges 

Bank: Hemmelgarn (ETW), Di Giorgio, Arnejo Calvino, Kremer, Laschuk, S. Punge

FV Ravensburg

Mesic (TW), Hörger, Chrobok, Broniszewski, B. Soyudogru, Schachtschneider, Strauß, Fiesel, Mähr (16. Altmann), Gdadamassi (74. Hörtkorn), Boneberger (50. Schäch)

Bank: Kraus (ETW), Jeggle, R. Soyudogru, Zimmermann, Altmann, Hörtkorn, Schäch

Tore

0:1 Chrobok (24.), 0:2 Schachtschneider (86.)

besondere Vorkommnisse

Rote Karte FCG 73. Haumann

Schiedsrichter

Roy Dingler mit seinen Assistenten Marc Heiker und Moritz Kuhn



(LS) In einer kampfbetonten Partie bei frühlingshaften Temperaturen war der FCG zum Rückrundenstart der Oberliga im Stutensee-Stadion gegen den FV Ravensburg in der 2. Hälfte darauf und dran wenigstens ein Remis zu erzielen. Ein Missverständnis zwischen Marcel Höniges und FC-Torwart Patrick Haumann führte in der 72. Minute zu einer unnötigen Notbremse und einer „roten“ Karte für den Friedrichstaler Torwart. Die dadurch beflügelten Gäste machten in der Schlussphase in Überzahl mit dem 0:2 alles klar.

Unter dem neuen Trainer Dubravko Kolinger stand die massierte Abwehr des FCG gegen den favorisierten Gegner gut und ließ nur wenig zu. Deshalb blieben hüben wie drüben Torchancen Mangelware. Ravensburg besaß im 1. Durchgang leichte spielerische Vorteile und machte aus zwei Chancen die bis dahin glückliche Führung. Zunächst parierte in der 7. Minute der zuverlässige FCG-Keeper Patrick Haumann gegen den frei vor ihm auftauchenden D. Schachtschneider aus 8 Metern in höchster Not. Auf der Gegenseite verpasste in der 19. Minute Patrick Roedling nach einer Kyei-Flanke aus Kurzdistanz per Kopf das mögliche 1:0. Besser machten es die Gäste vier Minuten später. Nach einem Doppelpass hatte plötzlich Max Chrobok freie Bahn und erzielte aus abseitsverdächtiger Position die 0:1 Gästeführung. Bei verteiltem Spiel ging es mit diesem Resultat in die Kabinen.

Im 2. Durchgang bestimmten die Hausherren über weite Strecken das Geschehen, scheiterten jedoch immer wieder an der kompromisslosen Gästeabwehr. Schade, dass in der 56. Minute Patrick Roedling aus nächster Nähe nicht das 1:1 gelang. Johannes Weiß hatte sich mutig auf der rechten Seite „durchgetankt“ und mit schöner Hereingabe die Vorarbeit geleistet. Spielentscheidend war dann – wie eingangs erwähnt – das Fehlverhalten von „Marcel“ und „Patrick“, der für sein Foul im Strafraum vom Platz musste und durch Sören Hemmelgarn vertreten wurde. Dieser parierte den fälligen von Burhan Soydogru getretenen Elfmeter glänzend und hielt den FCG im Spiel. In Unterzahl schwanden allerdings in der Schlussphase bei den Hausherren die Kräfte. In der 83. Minute konnte „Teufelskerl“ Hemmelgarn gegen Felix Schäch noch retten, aber zwei Minuten später war er gegen den alleine gelassenen Schachtschneider, der aus Kurzdistanz das 0:2 erzielte, machtlos.

Fazit: Ohne das zitierte Missgeschick wäre zumindest ein Remis für den FCG möglich gewesen. Mit dem gleichen Elan dürfte man am Samstag 23.2. um 14 Uhr bei Normannia Gmünd nicht ganz chancenlos sein. 


Bilder Hans Sulzbacher




BNN 18.02.2019
BNN 18.02.2019

Der Kurier 22.02.2019
Der Kurier 22.02.2019