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1. FC Normannia Gmünd - FCG 2:0 (0:0)

Fehlentscheidung verhinderte mögliches Remis

FCG
Hemmelgarn (TW), Diringer (82. S. Punge), Yörükoglu, Goulas, Ritter (65. Wobbe), Di Giorgio, Rödling, Baumgärtner, Kyei (74. Kremer), Herzog (82. Weiß), Höniges 

Bank: Tomic (ETW), Weiß, Wobbe, Kremer, Dinges, Becker, S. Punge

1. FC Normannia Gmünd

Ellermann (TW), Kolb (61. Mayer), Stötzel (46. Suddoth), Bauer, Gnaase, Glück, Fichter, Lämmle, Kianpour, Pfeifer (88. Karaca), Uygun (77. Knecht)

Bank: Quiceno Mainka (ETW), Seltenreich, Karaca, Iatan, Knecht, Suddoth, Mayer

Tore

0:1 Pfeifer (62.), 0:2 Karaca (90.+2)

besondere Vorkommnisse

Gelb -Rote Karte FCG 72. Höniges

Schiedsrichter

David Schmidt mit seinen Assistenten Najib Nasser und Tim Walter



(LS) Auch im ersten OL-Rückrundespiel bei der ebenfalls abstiegsgedrohten Normannia Gmünd war der FCG nicht gerade vom Glück begünstigt. Obwohl die gut stehende Viererkette fast nichts zuließ und man selbst kurz vor und nach der Pause zwei dicke Chancen besaß, ging die Partie durch eine Fehlentscheidung des Unparteiischen verloren. Er verhängte in der 72. Minute gegen Marcel Höniges, der klar den Ball gespielt hatte und zuvor schon gelb sah, eine äußerst fragwürdige Ampelkarte, deren Richtigkeit auch Normannia-Coach H. Straub bei der Pressekonferenz bezweifelte. Dort betonte FCG-Coach Kolinger, dass seine Elf alles gegeben habe, aber in der Chancenverwertung Pech hatte. In Überzahl bekamen die Hausherren Oberwasser und brachten in der Nachspielzeit mit dem 2:0 den Sieg nach Hause.

Auf dem ungeliebten Kunstrasen in der „Tecto-Move-Arena“ tat sich der FCG anfangs schwer und musste froh sein, dass der zuverlässige FC-TW Sören Hemmelgarn bei einem Aufsetzer von Dominik Pfeifer (13.) und einem „Lämmlein-Kopfball"(28.) aus Kurzdistanz jeweils in höchster Not rettete. Ende der 1. Hälfte wurde der FCG couragierter. Bei einem Flankenball von Claudio Ritter (33.) hatte Y. Ellermann im Normannia-Tor Mühe. Dann „hämmerte“ in der 39. Minute Fabian Diringer aus 10 Metern knapp drüber und Marcel Höniges köpfte nach einem Di Giorgio-Freistoß aus Kurzdistanz in die fangbereiten Arme von Yannick Ellermann(45.). Das torlose 0:0 zur Pause war gerecht.

Mit frischem Elan kam der FCG aus der Kabine und Patrick Rödling hatte aus 10 Metern die 0:1 Führung auf dem Fuß, die Gmünds Torwart verhinderte (48.). Vier Minuten später musste auf der Gegenseite bei einem Kopfball von Toni Suddoth Hemmelgarn rettend eingreifen. Mit einem platzierten Freistoß aus 17 Metern von Dominik Pfeifer (63.) ging Gmünd mit 1:0 in Führung. In der 68. Minute bot sich Hans Kyei eine 100% ige Chance zum 1:1, der völlig frei aus 5 Metern das Leder an die Unterkante der Querlatte setzte. In der 72. Minute folgte die eingangs erwähnte spielentscheidende Szene als Marcel Höniges unberechtigterweise trotz heftigem Reklamieren von der „Bank“ vom Platz musste. Die mit den hoffnungsvollen Jugendspielern Luca Herzog, Lucca Wobbe, Simon Punge und Nico Kremer – Jerome Becker und Carlos Dinges blieben auf der Bank – angetretenen Gäste warfen in der Schlussphase nochmals alles nach vorne um wenigstens ein Remis zu erreichen. Aber es sollte nicht sein, denn bei einem Konter gelang Gmünd in der Nachspielzeit (92.) durch Ferhin Karaca sogar noch das 2:0.

Bei der Busheimfahrt gab Sportchef Marc Ott unter dem Beifall aller Mitfahrenden bekannt, dass er und das gesamte Trainer-und Betreuerteam mit Trainer Dubravko Kolinger, Co-Trainer Martin Terefenko und Physio Gutekunst auch beim Abstieg in die Verbandsliga „weitermachen“ und die weiteren Gespräche mit den Spielern noch folgen werden.

Vorschau: Am Samstag 2. März um 14 Uhr gastiert der Tabellendritte FC Villingen im Stutensee-Stadion. Eine schwere Aufgabe für den FCG, zu der um zahlreiche Fan-Unterstützung gebeten wird.


Bilder Hans Sulzbacher


BNN 25.02.2019
BNN 25.02.2019