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Neckarsulmer SU - FCG 3:1 (0:1)

1. Hälfte top – 2. Hälfte flop

FCG
Haumann (TW), Diringer , Yörükoglu, Goulas, Weiß (80. Kyei), Ritter, Di Giorgio (86. S. Punge), Rödling, Baumgärtner, Kremer, Dinges (77. Wobbe)

Bank: Hemmelgarn (ETW), Kyei, Wobbe, Herzog, Asare, Laschuk, S. Punge

Neckarsulmer SU
Susser (TW), R. Neupert, Barini (84. Klotz), Albert (71. Islamaj), Gebert (20. Seybold), Müller, Gotovac (61. Ayvaz), Romano, Schmelzle, St. Neupert, Schneckenberger

Bank: Czeilinger (ETW), Wagner (ETW), Klotz, Bellanave, Islamaj, Hatzis, Seybold, Yazji, Ayvaz

Tore
0:1 (40. Rödling); 1:1 (53. St. Neuper); 2:1 (61. Barini); 3:1 (75. Barini)

Schiedsrichter
Manuel Dürr mit den Assistenten Danny Kapell und Dennis Schreiber 



(LS) Nach 45 Minuten war für den FCG beim Oberliga-Gastspiel in Neckarsulm im dortigen Pichterich-Stadion die Welt noch in Ordnung, denn nach einem sehenswerten Roedling-Treffer lag man verdientermaßen mit 0:1 in Front. Im 2. Durchgang waren die Hausherren Dank einer Standpauke von Trainer Busch wie umgewandelt und brachten nach starker Leistung noch einen 3:1 Heimsieg nach Hause, während der FCG, der auf dem Kunstrasen benachteiligt war, nun leider enttäuschte.

Bei teils regnerischem Wetter mußte FC-TW Patrick Haumann bereits in der 5. Minute gegen Kapitän M. Schneckenberger retten. Danach hatten die Gäste ihre beste Phase und Carlos Dinges, der sich rechts durchtankte, konnte aus 10 Metern SU-TW Marcel Susser nicht überwinden. In der 24. Minute ertönte auf Friedrichstaler Seite bereits der Torschrei, denn nach einer Di-Giorgio-Ecke köpfte Patrick Roedling freistehend haarscharf vorbei. Dann mußte in der 37. Minute Haumann im FC-Tor gegen Mario Müller mit Fußabwehr klären. Die beste Aktion der Gäste führte in der 40. Minute zur 0:1 Führung: Claudio Ritter hatte sich auf der linken Seite behauptet und seinen Musterpaß donnerte Patrick Roedling aus 14 Metern in die Maschen.Neckarsulm antwortete mit wütenden Angriffen und drei Minuten später mußte FC-TW Haumann gegen Maximilian Gebert in höchster Not retten. Die 0:1 Pausenführung für den FCG war verdient.

Wie verwandelt kamen die Gastgeber aus der Kabine und schnürten den FCG phasenweise im Strafram ein, wobei man insbesondere die letzte Konsequenz bei den Zweikämpfen vermißte. Innerhalb weniger Minuten drehte die aggressive Platzelf die Partie. Beim 1:1 Ausgleich (53.) ließ man Steven Neupert auf der rechten Seite allein, der aus Kurzdistanz traf. Beim Solo von Quadie Barini (63.) zum 2:1 wurde der Torschütze nicht entschlossen genug attackiert. Besonders ärgerlich war das alles entscheidende 3:1 (75.), abermals durch Barini,der nach einem dicken Abwehrfehler plötzlich freie Bahn hatte. Der FCG kam in der 2. Hälfte nur einmal gefährlich nach vorne. Resümierend stellte Sportvorstand Marc Ott fest, daß man auf der starken 1. Hälfte für die kommenden Spiele aufbauen kann.

Vorschau

Am Sonntag, 17. März bereits um 11 Uhr empfängt der FCG zum „Derby“ den SV Spielberg im Stutensee-Stadion, wo man unbedingt einen „Dreier“ einfahren möchte. Dazu können die FC-Fans durch zahlreiche lautstarke Unterstützung mit beitragen.


Bilder Stephan Jacobsen





BNN 11.03.2019
BNN 11.03.2019