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SV Linx - FCG 3:0 (3:0)

Schwache 1. Hälfte hart bestraft


FCG
Hemmelgarn (TW), Diringer, Yörükoglu (46. Kremer), Goulas, Weiß, Ritter (66. Laschuk), Di Giorgio (59. Arnejo Calvino), Baumgärtner, Kyei, Dinges, Höniges

Bank: Haumann (ETW), Rödling, Arnejo Calvino, Herzog, Kremer, Laschuk, S. Punge

SV Linx
Hueselmann (TW), Feist, Kopf, Rubio (82. Barzewitsch), Vollmer, Dussot, Schmider, Merkel (87. Schindler), Kopf , Föll (61. Recht), Tine (73. Venturini)

Bank: Mury (ETW), Gülsoy, Recht, Henkel, Traore, Schindler, Joseph, Barzewitsch, Venturini

Tore
1:0 Volmer (8.), 2:0 Föll (15.), 3:0 Dussot (28.)

Schiedsrichter
Sascha Kief, Römerberg mit den Assistenten Mathias Fahrer und Patrick Mattern.



(LS) Nach vier ungeschlagenen Spielen erlitt der FCG im Hans-Weber-Stadion gegen den SV Linx eine verdiente 3:0 Niederlage. Entscheidend war die Tatsache, dass man in der 1. Hälfte über weite Strecken eine schwache Leistung bot und die zuletzt so sichere FC-Abwehr in einigen Situationen unerklärlich patzte. Die effektiven Gastgeber machten in der 1. Hälfte aus vier Torschüssen drei Tore, begünstigt durch mangelhaftes Abwehrverhalten.

Bei der 1:0 Führung (8.) durch SV-Torjäger Adrian Vollmer - übrigens der erste Torschuss - war die rechte Seite entblößt und der Torschütze konnte aus 14 Metern unbedrängt einschießen. Kurz darauf musste Sören Hemmelgarn im FC-Tor das 2:0 gegen Marc Rubio verhindern. In der 15. Minute war er allerdings machtlos, als der erneut auf der rechten Seite allein gelassene Harry Föll zum 2:0 traf. Der erste Torschuss war des FCG war in der 22. Minute ein 14m-Schuß von Johannes Weiß, den der Linxer TW J. Huelsmann entschärfte. Ein irreguläres Tor war das vorentscheidende 3:0 (29.) durch Jean-Gabriel Dussot. Nach einem unberechtigten Abseitspfiff, bei der Linxer Akteur noch drei Meter hinter dem FC Stürmer stand, führte der fällige Freistoß zum glücklichen Torerfolg der Hausherren. Gegen Ende der 1. Hälfte kam der FCG besser ins Spiel, aber im Abschluss fehlte das Glück, denn Claudio Ritter konnte in der 33./35./39. Minute aussichtsreich das Leder nicht im Linxer Tor unterbringen.

In der 2. Hälfte beschränkte sich der SV Linx darauf, den Vorsprung zu verwalten und setzte auf gelegentliche Konter. Dadurch bekam der FCG mehr Spielanteile, der nun auch aggressiver zu Werke ging. Zwei dicke Chancen von Hans Kyei (68.) und Johannes Weiß (73.) blieben leider ungenutzt. Einzige echte Chance der Gastgeber war in der 82. Minute ein Pfosten-Knaller des eingewechselten Pierre Venturini. Festzustellen bleibt resümierend, dass beim FCG dieses Mal kaum ein Akteur Normalform erreichte.

Vorschau

Im nächsten Oberliga-Heimspiel am Sonntag 5.5. um 15.30 Uhr gegen den SV Oberachern muß sich der FCG auf seine zuletzt erfolgreichen Tugenden rückbesinnen, um unter hoffentlich zahlreicher Fan-Unterstützung zu weiteren Punkten im Abstiegskampf zu kommen.


Bilder Hans Sulzbacher


BNN 02.05.2019
BNN 02.05.2019