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FV Fortuna Heddesheim - FCG 1:2 (0:0)

„Last-Minute-Tor“ sicherte Auswärtssieg

FCG
Hemmelgarn (TW), Pongratz, Gucanin (79. Kopp), Punge (37. Ott), Dinges (58. Ruppenstein), Arnejo Calvino, Baumgärtner (66. Schmider), Schmitt, Kremer, Höniges, Jones
Bank: Neumann (ETW), Kistner, Ott, Ruppenstein, Schmider, Kopp, Ernst
FV Fortuna Heddesheim
Mitner (TW), Adamek (75. Weber), Zeric, Lodato, Ilhan (64. Baltaci), Zimmermann, Schwobel, Schilling (83. Noura), Feigenbutz, Gebhardt, Kuhn
Bank: Ullrich (ETW), Malanga, Baltaci, Wöppel, Weber, Noura
Tore
1:0 Adamek (54.), 1:1 Kremer (71.), 1:2 Schmider (90. +2)

Schiedsrichter
Moritz Kuhn mit seinen Assistenten Simon Schönthaler und Baris Alayin


(LS) Nach dem überraschenden Heimsieg über Meister Gartenstadt zeigte die „Kolinger-Truppe“ bei der favorisierten Fortuna Heddesheim eine engagierte Leistung. In der starken Schussphase erzielten die Gäste durch einen „Sonntagsschuss “von Niclas Schmider aus gut 22 Metern, als man schon die 93.Minute schrieb, den nicht unverdienten Auswärtssieg.

In der 1. Hälfte besaßen die Hausherren zwar spielerische Vorteile, aber die sattelfeste Abwehr um Kapitän Tim Baumgärtner und Marcel Höniges ließ fast gar nichts zu. Glück hatte man in der 4. Minute als ein „Flatterball“ Sören Hemmelgarn im FC-Tor Mühe bereitete. Sonst verpufften die wenigen Angriffe der Gastgeber. In der 30.Minute war bei einem gefährlichen Konter durch Nachwuchsmann Carlos Dinges sogar die Gäste-Führung möglich, der freistehend an der Strafraumgrenze an Fortuna-TW Mario Miltner scheiterte. Simon Punge musste in der 37. Minute mit einer Nacken-Verletzung vom Platz. Torlos ging es in die Kabinen.

In der Anfangsphase der 2. Hälfte hatte der FCG nicht mehr so viel Zugriff auf die Akteure der Platzelf, die auf den Führungstreffer drängte. Der gelang in der 55. Minute dem alleine gelassenen Andreas Adamek aus Kurzdistanz. Ohne den im Angriff fehlenden Routinier Metin Telle kam Mitte des 2. Durchgangs durch den eingewechselten Nico Ruppenstein mehr Schwung. In der 72. Minute konnte das 1:1 bejubelt werden: Eine von Tim Ott verlängerte „Jones-Ecke“ beförderte Nico Kremer mit der Hüfte aus nächster Nähe über die Linie. Zwei Minuten später hatte man Glück, dass ein strammer Schuss von Dennis Lodato am Pfosten landete. In der turbulenten Schlussphase wogte die Partie hin und her mit dem besseren Ende für den FCG: Der eingewechselte Niclas Schmider fasste sich in der 93. Minute ein Herz und donnerte das Leder aus 22 Metern in den Winkel zum 1:2. Zwei Minuten später nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel der Spieler und des Gästeanhangs keine Grenzen. Man siegte beim Favoriten nicht ganz unverdient, weil man eben das Quäntchen Glück hatte.


Bilder Hans Sulzbacher


BNN 16.09.2019
BNN 16.09.2019