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D1 - Hallenturnier Busenbach 02.01.2020

Gut gerutscht

- und mit Koffein unterm Fuß ins neue Fußballjahr



(BJH) 7 FCG-Spieler freuen sich, dass sie endlich wieder kicken können und treffen in Busenbach auf einen Hallenboden, der zum Eishockey lädt. Was folgt, ist die Wiederholung des Guten Rutsches, den man glaubte, hinter sich zu haben, schließlich ist das neue Jahr zwei Tage alt und er der Ball sollte wieder rollen. Das Aufwärmen ist mehr ein Auffallen und regt einen Vater dazu an, schnell im Supermarkt um die Ecke Haarspray zu besorgen. Das soll die Germanen am Boden halten und tatsächlich bleibt in Spiel eins gegen Busenbach 1 der Höhenflug aus: sie verlieren 0:2. Und das auch noch zu Helene Fischers Atemlos. Spieler wie Zuschauer sind fassungslos. Das Haarspray ist die erste Fehlinvestition 2020. Man schmiert sich ja auch keine Schuhcreme auf den Kopf, wenn dem Hirn die Bodenhaftung fehlt.

In Spiel zwei gegen Reichenbach reiben sich die Spieler Cola unter die Sohle -  und siehe da: mit Koffein unterm Fuß geht’s schon besser: 2:2 lautet das Endergebnis, aber sie hätten auch gewinnen können, die Germanen. Selbst der Schiedsrichter lässt sich im Spiel mit einem Augenzwinkern an die Zuschauer zu der Bemerkung: „Den musch halt neimache!“ hinreißen.

In Spiel drei gegen Busenbach 2 holen die Germanen die Tore nach, die sie gegen Busenbach 1 aufgrund ihrer Haltlosigkeit nicht machen konnten. Eine Busenbach-Spieler-Mutter coacht ihren Sohn lautstark: „Spiel mit den Beinen, nicht mit dem Kopf“ (das sich wiederholende „Schatzi“ bleibt besser unerwähnt), was sich die gesamte Mannschaft zu Herzen nimmt, Folge: 9:1 verliert Busenbach 2. Das Hirn ist ein lebenswichtiges Organ - nicht sogar, sondern auch im Fußball.

Im Spiel vier gegen Keltern quietschen die Schuhsohlen, ein Tor des FCG animiert die Fans zum Ausruf: „Legende“ in Erinnerung an ein vergangenes Spiel. Schnell steht es 3:0 und zum Leidwesen des Trainers zocken die Germanen, weil sie jetzt so richtig in Fahrt sind (ob das Koffein nun zu Kopf gestiegen ist?). Schnell steht es 3:2. Zum Endstand von 4:2 wird Helene Fischer schon wieder bemüht, sie ist ihren Atem nicht losgeworden und die Germanen landen in diesem Turnier auf Platz zwei.