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Mut und Demut

(WH) Mit Mut sollten wir dieses verflixte 107. Vereinsjahr unseres FC Germania Friedrichstal bewältigen. Aber auch Demut schwingt in diesen Tagen mit, wenn man die Auswirkungen der Corona-Krise weltweit bedenkt. Fußball wurde zur Nebensache, viele Amateurvereine kämpfen um ihren Fortbestand. Unsere Vereinsführung hat mit der Sonderausgabe des Stadionheftes „Hattrick“ ein starkes Lebenszeichen gesendet. Ja, es wird weitergehen beim Club, wenn auch unter erschwerten Vorzeichen.

Feste mussten ausfallen, Einnahmen fehlen. Ermöglicht hat der Vorstand als „Hygiene-Verantwortlicher“ auch den Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb. Unsere „Erste“ und vor allem die Jugendmannschaften konnten es kaum erwarten, wieder, wenn auch eingeschränkt, Fußball spielen zu können. Mannschaftskameraden und Freunde treffen ist wichtig

und hilft Krisen zu bewältigen. Auch das Vereinsleben braucht ganz dringend Rückenwind und Freude! Wenn man den Aktiven beim Training zugeschaut hat, konnte man Begeisterung und Spaß live erleben. Gäste kehren vorsichtig wieder zum Essen ins „Schnitzelparadies-Clubhaus“ zurück. Schön, dass wir einen großen überdachten Freisitz haben. Es wäre unseren Pächtern Dejan und Marija zu wünschen, dass sie bald wieder ein gut besuchtes Restaurant leiten können.

Am 30. Mai hätte das letzte Saisonspiel der Germanen stattfinden sollen, um den Klassenerhalt zu sichern. 13 Spiele mussten ausfallen. Ja mit der Zahl 13 haben wir's: seit 1913 jagt man in Friedrichstal dem Leder nach.

 

Was wird die Saison 2020/2021 bringen? Gehen wir mit Mut und Demut ans Werk: unsere Jugendmannschaften, die AH, die Tennisabteilung, der Förderverein und „die Erste“ in ihrer insgesamt 25. Verbandsliga-Saison der Vereinsgeschichte!